Die bunten Großstädte Südafrikas, die reizvolle Natur und das schöne Wetter wecken vor allem in vielen jungen Menschen aus Deutschland den Wunsch, nach Südafrika auszuwandern. Auch ausländische Unternehmen siedeln sich seit der Abschaffung der Apartheid vermehrt im Land an. Auswandern nach Südafrika ist seit einigen Jahren en vogue. Während dieses Vorhaben zu Zwecken eines Auslandsstudiums oder auch für Rentner relativ leicht in die Tat umzusetzen ist, bringt eine Einwanderung nach Südafrika für Menschen, die im Berufsleben stehen einige Probleme mit sich.
Die Wirtschaftslage in Südafrika ist weit davon entfernt, als stabil bezeichnet werden zu können. Dementsprechend hoch ist auch die Arbeitslosenquote des Landes. Aus diesem Grund ist es auch besonders schwer, als ausländischer Arbeitnehmer eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. Hat man das Glück, eine Arbeitsstelle bei einem Unternehmen gefunden zu haben, so muss der zukünftige Arbeitgeber die Arbeitsgenehmigung beantragen und dabei genauestens begründen, warum es notwendig ist, die Stelle mit einem Ausländer zu besetzen.
Weiterhin ist der Nachweis eines unbefristet gültigen Rückflugtickets zu erbringen. Ersatzweise kann auch eine Kaution in entsprechender Höhe hinterlegt werden. Nur bei hochqualifizierten Fachkräften mit Berufserfahrung entfällt diese Regelung zum Teil.
Auch eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis ist nur sehr schwer zu bekommen, außer man hat nahe Angehörige in Südafrika. Hierzu muss man bereits 5 Jahre lang in Südafrika gelebt haben und ein unbefristetes Arbeitsverhältnis nachweisen können.
Die Durchschnittslöhne liegen in Südafrika deutlich unter dem deutschen Mittel, während die Lebenshaltungskosten nur weinig günstiger sind als bei uns. Weiterhin ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung zu empfehlen. Auch bzgl. Der Altersvorsorge sollte man sich Gedanken machen, da die Sozialleistungen in Südafrika verglichen mit den Leistungen in Deutschland schlecht sind.
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