Auswandern nach Thailand

20. Januar 2009

Der Entschluss, die Heimat hinter sich zu lassen und in einem anderen Land ein neues Leben zu beginnen, ist immer ein gravierender Schritt und sollte gut überlegt sein. Thailand ist ein beliebtes Reisziel der Deutschen und so mancher hat sich in der paradiesischen Umgebung der Landschaft schon gewünscht, einfach dort zu bleiben und nach Thailand auszuwandern. Aber gerade eine Einwanderung nach Thailand ist nicht einfach und mit diversen Problemen verbunden.
Ausländer haben in Thailand nur sehr beschränkt die Möglichkeit, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Wenn überhaupt werden sehr spezielle Fachkräfte gesucht, die unter der einheimischen Bevölkerung nicht oder kaum zu finden sind. Das liegt zum Großteil daran, dass thailändische Firmen nur dann Ausländer beschäftigen dürfen, wenn sie begründen können, warum diese Tätigkeit nicht von einem Einheimischen übernommen werden kann.

Zum Auswandern nach Thailand gilt es überhaupt eine Arbeitsgenehmigung zu bekommen. Voraussetzung ist als erstes ein „Non-Immigrant-Visum Typ B“. Man kann dieses Visum in Konsulaten und Botschaften außerhalb Thailands beantragen und es hat eine Gültigkeit von 90 Tagen. Anschließend kann es in Thailand jährlich um 12 Monate verlängert werden.

Weiterhin ist ein konkretes Arbeitsangebot nötig, um eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. Diese ist dann aber auch nicht allgemein gültig, sondern an eben diesen Arbeitsplatz gekoppelt. Ebenfalls zu beachten ist, dass für ausländische Arbeitnehmer in Thailand ein sehr hoher Mindeststeuersatz herrscht.

Da die soziale Absicherung in Thailand eher dürftig ist, ist es dringend ratsam, private Kranken- und Rentenversicherungen abzuschließen.
Familien mit Kindern, die nach Thailand auswandern möchten, sollten besondere Sorgfalt bei der Schulauswahl walten lassen. Die öffentlichen Schulen in Thailand entsprechen bei weitem nicht europäischem Standard und die wenigen deutschen Privatschulen sind sehr teuer.

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